Post-COVID-Symptom

In der Praxis erfahren wir, dass viele Patienten nach überstandener COVID- Infektion vollständig genesen. Es treten jedoch auch Fälle auf, in denen die Patienten noch lange unter vielfältigen Symptomen leiden. Diese sind oftmals:

  • Müdigkeit, schnelle Erschöpfung
  • Husten, Kurzatmigkeit und das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen
  • Brustschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Depression, Angstzustände
  • Schlafstörungen
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns

Bei der COVID-Infektion werden sowohl das Lungenparenchym als auch die Lungenalveolen geschädigt. Aus Erfahrungen weiß man, dass die Akupunktur bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eine gute Ergänzung zu den schulmedizinischen Behandlungsmethoden ist. Ebenso kann die Akupunktur als ergänzende Therapie bei Kurzatmigkeit infolge einer COVID-Erkrankung angewandt werden.

Energiemangel, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit können ebenfalls positiv durch die TCM und insbesondere die Akupunktur beeinflusst werden.

Insgesamt wirkt sich die unterstützende Behandlung durch die Traditionelle Chinesische Medizin positiv auf das vegetative Nervensystem und die Psyche aus.


Quellen:
BREATH – Standort des Deutschen Zentrums für Lungenforschung: Neue Erkenntnisse: Wie das Coronavirus die Lunge schädigt. Meldung vom 25.05.2020 
Ärzteblatt-COPD: Akupunktur lindert Dyspnö, 15.05.2012
Dr. Elisabeth Nolde: Akupunktur ist bei Depression effektiv, 29.06.2017
Dr. med. Raymond Landgraaf: Akupunktur zur Unterstützung der Genesung von COVID, 21.12.2020